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Die Geschichte der Burg in Toszek PDF Drucken

Man weiß nicht genau, wann die erste, auf der über der Gegend überragenden Anhöhe Schutzburg aus Holz gebaut wurde. Es ist möglich, dass sie schon in der Frühpiastenzeit, d.h. im 10. - 11. Jahrhundert geschah. Schriftliche Quellen bestätigen jedoch das Bestehen der Burg in Toszek seit dem Jahr 1222. Es wird hier zum ersten Mal hiesige Kastellanei und Kastellan Jakob erwähnt Die Historiker behaupten aber, dass die Kastellanei sich in Toszek im 12. Jahrhundert sicherlich befand.Da die St. Peter-Kirche in Toszek in der Bulle von Papst Innozenz aus dem Jahr 1201 erwähnt wurde, muss die Burg schon früher entstanden sein. Man kann nicht ausschließen, dass die hiesige Kastellanei unter Herrschaft von Boleslaw Krzywousty entstand.

In der Zeit des Zerfalls in Teilherzogtümer gehörte die Burg zunächst den schlesischen Fürsten der oppelner, dann der beuthen – coselner Linie und schließlich der teschen – auschwitzer Linie. Zu den wichtigsten Einwohnern der Burg gehörte Fürstin Judith, die Ehefrau vom oppelner Fürst Mieszko II. Otyły, die nach seinem Tod im Jahre 1246 eine Zeit in Toszek wohnte. Aus der beuthen – coselner Linie machte Fürst Bolesław, der ca. 1315 zum Erzbischof von Ostrzyhom und Primas von Ungarn wurde, eine europäische Karriere. Darin half ihm seine Schwester Maria, die

den König von Ungarn Karl Robert heiratete.
Die größte Bedeutung erreichte die Burg während der langen Herrschaft vom Fürsten Przemysław (aus der auschwitzer Linie) im 15. Jahrhundert. Przemysław baute die, durch die Hussiten zerstörte Burg wieder auf und machte die gemauerte Burg zu seiner ständigen Residenz.

 

Nach dem Przemysławs Tod im Jahr 1484 gehörte die Burg wieder für kurze Zeit der oppelner Piastenlinie. Nachdem Johanns II. im Jahr 1532 verstarb und keine Nachkommen hinterließ gingen die Burg, das Herzogtum Oppeln und Ratibor in den Besitz der Habsburger über.
Die Habsburger übergaben sie im Jahr 1557 an Friedrich von Redern und dann seinem Sohn Georg Friedrich von Redern, der im Jahr 1592 die Burg mit Toszek und Pyskowice gekauft hat.
Nach dem Burgbrand von 1570 bauten die Redern sie im Renaissancestil wieder auf. Sie erweiterten diese um zwei Basteien an der Südseite und errichteten Wohnhäuser am Torgebäude.

Die Redern herrschten bis zum Tode von Georg II. von Redern im Jahr 1637. Seine Schwester Margarethe von Kolovrat, die zur neuen Besitzerin wurde, verheiratete ihre Tochter Anna Sidonie mit Graf Caspar Colonna aus einer tiroler Familie.

Die Burg war in den Jahren 1638-1707 im Besitz der Colonnen. Unter Casper Colonna fand die Burg ihre nächste Glanzzeit, vor allem dank dem grundsätzlichen Umbau in den Jahren 1650 – 1666. Dieser Umbau wurde durch die Stiftungsumschrift über dem Torgebäude verewigt: CASPAR COMES COLONNA 1666. Nach dem Umbau änderte sich der Verwendungszweck der Burg. Sie wurde als Magnatenresidenz genutzt. Diese wurde in diesem Gebiet Oberschlesiens als einzigartig angesehen.

 

Im Jahr 1707 verkauften die Colonnen Ihre Burg dem Freiherrn Johann Dietrich von Peterswald, und der verkaufte sie im Jahr 1718 an den Graf Franz Carl von Kottulinski weiter. Nach der Familie von Kottulinski (1718 – 1759) überging die Burg in Besitz der Familie von Posadowski (1759 – 1791) und von ihnen kaufte die Burg im Jahr 1791 Freiherr Adolf von Eichendorff, der Herr von Lubowitz und Vater von dem Dichter der Romantikzeit Joseph von Eichendorff.

Nur 6 Jahre gehörte die Burg der Familie von Eichendorff, aber für den künftigen Dichter war es die Zeit, in der sich seine Gefühle kumulierten um später Früchte zu tragen. Mit seinen Worten „Denkst du des Schlosses noch auf stiller Höh“ ist sicherlich die toster Burg gemeint, denn der Dichter aufhielte hier in seiner Kindheit mehrmals.

 

Im Jahr 1797 verkaufte Freiherr von Eichendorff die Burg an den Grafen Franz Adam von Gaschin. Mit der Familie von Gaschin, den Besitzern der Burg in den Jahren 1797 – 1840 wird die berühmte Legende über die Goldene Ente verbunden. Im Jahr 1811 brannte es auf der Burg. Angeblich nahm die vor dem Brand fliehende Gräfin von Gaschin, die Ehefrau vom Besitzer der Burg Leopold von Gaschin, aus der Burg nur eine goldene Ente mit elf goldenen Eiern mit, die sie während der Flucht in der Unterführung eingrub. Die Gräfin starb und die goldene Ente gilt bis heute als verschollen.


Nach dem großen Brand wurde die Burg zur Ruine und die von Gaschins bauten ein neues Schloss. Im Jahr 1840 verkauften sie ihr toster Besitztum an Abraham von Guradze. Familie von Guradze besaß die Burg bis zum Zweiten Weltkrieg. In den zwanziger Jahren übergab sie Graf Kurt Hubert von Guradze Jugendlichen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Burg eine malerische Ruine. In den Jahren 1957 – 1963 wurde sie teilweise wieder aufgebaut und zum Sitz des Kulturzentrums in Toszek. Auch heute noch ist „Die Burg in Toszek” das Kulturzentrum.

Dr. Jan F. Lewandowski

 

IV Zlot złotej kaczki 

 







Das Kulturzentrum
“Die Burg in Toszek”


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